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NWZonline.de Nachrichten Politik

BUNDESWEHR: „Soldaten brauchen Rückhalt“

29.09.2008

MASAR-I-SHARIF /BERLIN Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), hat die Bundeswehr wegen ihres Umgangs mit Soldaten im Auslandseinsatz kritisiert. Der Feldwebel, gegen den wegen der Tötung von Zivilisten in Afghanistan ermittelt wird, müsse seinen Anwalt aus eigener Tasche bezahlen, schrieb Robbe in einem Medienbeitrag.

„Die Soldaten sind enttäuscht, fassungslos und wütend“, berichtete der Wehrbeauftragte nach Truppenbesuchen. „Sie können und wollen nicht hinnehmen, dass ihr Dienstherr sie ,im Regen stehen lässt‘.“

„Die betroffenen Soldaten können es nicht akzeptieren, wenn im Auslandseinsatz – erst recht im Kampfeinsatz – grundsätzlich dieselben Maßstäbe wie in München, Hamburg oder Frankfurt angelegt werden“, sagte Robbe. Wer einen solch gefährlichen Auftrag erfülle, müsse „den Rücken frei haben“.

Unterdessen ist ein Camp der Bundeswehr im nordafghanischen Masar-i-Sharif am Sonnabend mehrfach beschossen worden. Dabei habe es weder Verletzte noch Sachschäden gegeben, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr.

Nach einer Mitteilung der Bundeswehr gab es zunächst am Morgen (9.22 Uhr MESZ) einen Mörser- oder Raketenangriff auf das Camp Marmal. Danach sei ein Einschlag außerhalb des Lagers festgestellt worden, weitere Einschläge außerhalb des Lagers würden vermutet. Nach Berichten aus Afghanistan sollen Mörsergranaten rund 400 Meter und zwei Kilometer von Camp entfernt eingeschlagen sein.

Wenige Stunden später kam es nach Angaben der Bundeswehr zu einem weiteren vermutlichen Raketenangriff auf das Camp. Ein Abschuss sei registriert, die Einschlagstelle aber zunächst nicht gefunden worden. Berichte, denen zufolge es einen Einschlag im Camp gegeben haben soll, wurden nicht bestätigt.

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