Landkreis/Wildeshausen - 60 Delegierte haben am Sonnabend im „Hannoverschen Hof“ in Wildeshausen die Einreihung der 17 Frauen und 32 Männer vorgenommen, die bei der SPD in vier Wahlbereichen am 11. September für den Kreistag kandidieren.

Erfahrene Kräfte leiteten die Konferenz nach dem Kommunalwahlgesetz: Helmut Hinrichs, Hatten, Reiner Lange, Ganderkesee, und Schriftführerin Hannelore Hunter-Roßmann, Wildeshausen.

Die abwechselnde Platzierung der Gemeinden hatte Axel Brammer mit den acht Ortsvereinen gut abgestimmt, so dass es um die Listenplätze keine Rangelei gab, sondern die SPD Einigkeit demonstrierte. Bemerkenswert ist, dass erstmals in allen vier Wahlbereichen Frauen den ersten Platz einnehmen. Auch Jusos unter 30 kandidieren auf allen Listen.

Axel Brammer und Helmut Hinrichs erinnerten daran, dass Sozialdemokraten seit der ersten Nachkriegs-Sitzung am 21. Dezember 1945 im Oldenburger Kreistag sind. In den 70 Jahren sei die SPD mehr als die Hälfte dieser Zeit über Bündnisse mit der FDP und in den letzten fünf Jahren mit den Grünen als Mehrheitsgruppe federführend beteiligt gewesen. Sie warnten vor weiterer Zersplitterung.

Das Wahlprogramm wurde einstimmig beschlossen.

Zum Thema „Windenergie“ beantragte Werner Brakmann aus Ganderkesee, dass die Regierung wissenschaftlich überprüfen lassen möge, ob schwedische Studien zuträfen, dass der imitierte Infraschall Gesundheitsschäden verursache. Dieser Antrag wurde gleich an den SPD-Bezirk Weser-Ems gesandt.