[SPITZMARKE] - HANNOVER/DPA - Der Verfassungsschutz erwartet beim Castor-Transport keine verstärkten Protestakionen Autonomer. Er gehe davon aus, dass – wie im vergangenen Jahr – etwa 100 gewaltbereite Autonome ins Wendland reisen, sagte der Präsident des niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Volker Homuth. „Die Zahl ist seit Jahren rückläufig, 1997 kamen noch über 500“, erläuterte Homuth. „Es ist insgesamt festzustellen, dass es weniger auswärtige Teilnehmer im Wendland gibt, wir haben eine starke Regionalisierung des Protestes.“ Allerdings könne es an Bahnstrecken in ganz Deutschland einzelne militante Aktionen von Linksextremisten geben.
Der nächste Transport mit Atommüll soll noch im November ins Zwischenlager Gorleben rollen.
