[SPITZMARKE] - BERLIN/DPA - Der mit 250 000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis geht in diesem Jahr an den Göttinger Physikprofessor Stefan Hell. Der 43-Jährige ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie. Er hat ein verbessertes Lichtmikroskop entwickelt, das die Schärfe eines Elektronenmikroskops erreicht.

Bundespräsident Horst Köhler verlieh die renommierte Auszeichnung am Donnerstagabend in Berlin, teilten die Veranstalter mit. Der Preis zeichnet zukunftsweisende Ideen und Erfindungen aus, die Wissenschaftler zu marktreifen Projekten entwickelt haben. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 10. Mal vergeben.

Der Göttinger Wissenschaftler hat mehr als 10 Jahre an seiner Erfindung getüftelt und dabei gegen viele Skeptiker ankämpfen müssen.