[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]WARDENBURG - WARDENBURG/NEU - Ein möglicher Kindergarten oder Spielplatz an der Hermann-Meyer-Straße in Hundsmühlen muss mit weniger Fläche auskommen: Am Donnerstagabend hat der Wardenburger Rat entschieden, ein 600 Quadratmeter großes Grundstück von der dort vorgehaltenen Bedarfsfläche für den Kindergartenbau abzutrennen und zu verkaufen. Mit dem Erlös soll der Bau und die Sanierung von Spielplätzen und Jugendeinrichtungen im nördlichen Gemeindegebiet finanziert werden.

„Wir sollten kein Tafelsilber wie unsere öffentlichen Grünflächen für den Spielplatzbau verhökern“, kritisierte SPD-Ratsherr Eckhardt Hildebrandt die Mehrheitsentscheidung. SPD-Fraktionsvorsitzender Heinz Brigant betonte, dass ein weiterer Verkauf von Kinderspielflächen, wie etwa an der Feldbreite in Wardenburg, für die SPD künftig nicht infrage komme. Für CDU-Fraktionschef Armin Köpke ist der Grundstücksverkauf vertretbar, um andere Projekte zu finanzieren. Zudem habe auch der Ortsverein Hundsmühlen keine Einwände gegen den Verkauf geäußert.

Abgelehnt wurde ein Antrag von Ratsherr Uwe Brandhorst (WAP), die Geschäftsordnung im Rat abzuschaffen. Das Vorhaben von Brandhorst hatte von vornherein keine Chance, weil die niedersächsische Gemeindeordnung vorschreibt, dass sich ein Rat eine Geschäftsordnung geben muss.

Ein Dorn im Auge ist dem SPD-Ratsherrn Heinz Brigant die Plakatierung im Gemeindegebiet. „Nicht nur zu Wahlkampfzeiten, auch sonst haben die Plakate an Straßenlaternen und Bäumen ein unerträgliches Ausmaß angenommen“, sagte der Sozialdemokrat. Seine Bitte: Die Verwaltung soll die kommerzielle Plakatierung im Gemeindegebiet einschränken.