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Staatsanwalt treibt Wähler zur Opposition

Betrifft:

Streit in der CDU

Was muss eigentlich noch alles geschehen, bis sich die CDU im Kreis Cloppenburg wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben und Pflichten als Volkspartei besinnt? Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass da plötzlich ein Staatsanwalt aus Oldenburg anreist, in Cloppenburg seine Ansprüche auf eine schnelle Parteikarriere anmeldet und jetzt schon seit Monaten für soviel Unruhe in der CDU sorgt, dass sich der politische Gegner die Hände reibt. SPD und Grüne können sich bequem zurücklehnen und abwarten. Der Herr Staatsanwalt treibt ihnen schon die Wähler in die Arme. Auf der Strecke bleiben dabei zwei gestandene Kommunalpolitiker aus Cloppenburg und das Ansehen der gesamten Christlich Demokratischen Union im Kreis Cloppenburg. Das alles geschieht zu einer Zeit, in der eine Partei zusammenhalten muss. Es ist nämlich Wahlkampf. Das haben nur noch nicht alle in der CDU bemerkt. In wenigen Wochen wird ein neuer Landtag für Niedersachsen gewählt. Statt an einem Strang zu ziehen und für einen

Wahlsieg von Christian Wulff zu kämpfen, zerstreitet sich die Partei an der kleinkarierten Frage, ob Angela Merkel ihre Wahlkampfrede in Cloppenburg oder in Friesoythe hält. Selbst die Friesoyther CDU war sich nicht zu schade, beim Wahlkampfauftakt auf dem Friesoyther Bahnhof ein skurril wirkendes Schild aufzustellen, auf dem in fetten Buchstaben die Kanzlerin in Friesoythe begrüßt wird. Ein derart unnötiger Sarkasmus trägt nicht zum Frieden in der Partei bei. Er schürt nur neuen Streit. Als einfaches Mitglied der CDU erwarte ich von allen Beteiligten den unbedingten Einsatz für einen Sieg der Union bei der Landtagswahl. Für persönliches Streben nach Karriere gibt es da zurzeit keinen Platz. Weder in Cloppenburg, noch in Friesoythe.

Theo Wilken

49 661 Cloppenburg
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