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NWZonline.de Nachrichten Politik

Terror: Staatstrauer nach IS-Anschlag in Kabul

25.07.2016

Kabul Der Anschlag mit mindestens 80 Toten und mindestens 231 Verletzten in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat international Entsetzen ausgelöst. Afghanistan beging am Sonntag einen Tag der Staatstrauer.

Die USA sprachen von einer „feigen Attacke“. Dass sie sich gegen friedliche Demonstranten gerichtet habe, mache sie noch verabscheuungswürdiger, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“, das sich gegen Bürger gerichtet habe, die friedlich für ihre Grundrechte eingetreten seien. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sprach von einem „furchtbaren Terroranschlag“. Es sei augenscheinlich das Ziel der Attentäter gewesen, möglichst viele mit in den Tod zu reißen.

Zwei Selbstmordattentäter hatten am Sonnabend bei einer Demonstration von Schiiten ihre Sprengstoffgürtel gezündet und sich in die Luft gesprengt. Nach Angaben des IS-Sprachrohrs Amak bekannte sich die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu der Tat.

Laut den Organisatoren der Demonstration hatten sich mehr als 10 000 Menschen auf einem zentralen Platz versammelt, um gegen die Verlegung einer geplanten Hochspannungsleitung weg von der Provinz Bamian zu protestieren. Viele Demonstranten waren Mitglieder der Hasara, die größte ethnische Minderheit des Landes, die mehrheitlich die Bevölkerung von Bamian ausmacht. Der IS hat wiederholt Anschläge auf Schiiten in Syrien und im Irak verübt. Die Attacke am Sonnabend ist die erste gegen eine Minderheit in Kabul.

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