Cloppenburg - Die Stadt Cloppenburg will im Herbst dieses Jahres im Rahmen eines Pilotprojekts die Begrünung in Neubaugebieten unterstützen. Private Bauherren sollten dafür auch finanzielle Anreize bekommen, erläuterte die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann am Montag auf Anfrage der NWZ ihren jetzt vorgelegten Klimaschutzbericht 2015.
Darüber hinaus – so der Bericht weiter – soll die Befragung zu Energieeffizienz in Unternehmen fortgeführt werden. Außerdem stehen das Solardachkataster sowie die Fertigstellung der Bereiche „Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung“ als Teil des Klimaschutzkonzepts auf der Agenda.
Auch das Thema „Sanieren im Bestand“ steht weit oben auf der To-do-Liste. Unter anderem wird das Schulprojekt „Runterschalten – Klima halten“ fortgeführt, es soll finanzielle Anreize für die energetische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern geben, und auch die Energieberatungen wird weiterhin gefördert.
Ebenfalls auf dem Programm: die Thermographie-Aktion, mit der energetische Schwachstellen von Häusern zu Tage gefördert werden. Darüber hinaus werden in diesem Jahr die Aktionen „Stadtradeln“, „Elektromobilität“, „Spritspartraining“, „Earth Hour“ und „Cloppenburg putz(t) munter“ fortgeführt.
Stichwort „Stadtradeln“: Bei der Premiere im vergangenen Jahr hatten 31 Teams mit 273 Radlern insgesamt 53 416 Kilometer zurückgelegt. Zudem wurden vom 8. bis 20. September 25 Probefahrten in einem Elektroauto nachgefragt.
Am Projekt „Earth Hour“ – einer weltweiten Umweltschutzaktion, die das Umweltbewusstsein erhöhen und Energiesparen sowie die Reduzierung von Treibhausgasen symbolisch unterstützen soll – nahmen sechs Institutionen aus der Stadt Cloppenburg teil. Das Amtsgericht, die katholische Akademie Stapelfeld, das Haus des Handwerks, die Grundschule Galgenmoor sowie die katholischen Kirchengemeinden St. Andreas und St. Marien schalteten am 28. März vergangenen Jahres für eine Stunde das Licht aus.
