Friesoythe - Über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes für finanzschwache Kommunen erhält die Stadt Friesoythe insgesamt rund 273 000 Euro. Als Eigenanteil muss die Stadt rund 27 800 Euro aufbringen. Das gab Fachbereichsleiter Walter Beckmann in der Sitzung des Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsförderungsausschusses bekannt. Vor einer Entscheidung, was mit dem Geld geschehen soll, soll die Kreistagsentscheidung bezüglich der Förderung des Breitbandausbaus im Kreis abgewartet werden. Eigentlich sollte das Geld für die Kofinanzierung des Kreisprogramms verwendet werden. Allerdings startet auch der Bund derzeit ein Ausbauprogramm, bei dem der Kreis möglicherweise zum Zuge kommen könnte.
Installieren will die Stadt Friesoythe möglicherweise im Stadtgebiet Stromtankstellen. Darüber informierte in der Ausschusssitzung Michael Diekmann, Ansprechpartner für das Thema Mobilität bei der EWE. Seinen Ausführungen zufolge existieren derzeit rund 5000 Ladepunkte in Deutschland, in Niedersachsen gebe es 548 Ladepunkte. 90 Prozent der Elektroautofahrer würden ihre Fahrzeuge allerdings Zuhause „betanken“.
Im Landkreis Emsland – aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cloppenburg lagen ihm nicht vor – würden 60 reine E-Fahrzeuge fahren.
