Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Stadtentwicklung Aus Oldenburger Kaserne soll Wohnquartier werden

Rainer Dehmer
OLDENBURG - Die Donnerschwee-Kaserne ist auf dem Markt: Bis zum 5. Juli haben potenzielle Käufer Zeit, ihre Angebote abzugeben. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) als Anbieter des Areals stellt sich einen Kaufpreis von 4,5 Millionen Euro vor. Denkbar ist, dass die 2008 geschlossene Kaserne auch für weniger Geld den Besitzer wechselt. „Wir lassen den Markt bestimmen“, sagte Wera Buhr vom Verkaufsteam der Bima in Oldenburg am Dienstag der

NWZ

.

Seit dem Wochenende steht das knapp 19 Hektar große Kasernengelände zum Verkauf. „Einige Interessenten haben bereits nachgefragt“, berichtete Verkaufsteam-Leiter Jürgen Hohmann. Er ist eigenen Angaben zufolge optimistisch, dass ein Verkauf noch in diesem Jahr abgewickelt werden kann.

Für das Kasernenareal besteht derzeit noch kein Bebauungsplan. Nach einer Machbarkeitsstudie ist die Liegenschaft aufgrund ihrer Lage und Struktur für Wohn- und Mischnutzung geeignet. Angesichts der großen Nachfrage an innenstadtnahen Wohnungen favorisiert die Stadtverwaltung jedoch vorrangig Wohnnutzung und hat dies in einem neunseitigen Eckpunktepapier festgelegt.

Danach ist ein Mix aus unterschiedlichen Wohnungstypen (Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) und Wohnformen (Familien, Generationswohnen, Senioren und Studenten) gewünscht. Ferner möchte die Verwaltung Angebote für Menschen mit Behinderung realisiert sehen. Überdies wird an Wohnungen für etwa 60 Asylbewerber gedacht.

Die Sportflächen sollen nach dem Willen der Verwaltung bestehen bleiben. Und für das ehemalige Offizierheim hat die Stadt selbst eine Kaufoption angemeldet, um für den Verein Oldenburger Jugendkulturarbeit die weitere Nutzung des Gebäudes zu sichern.

Investoren müssen allerdings berücksichtigen, dass aus Gründen des Denkmalschutzes ein Großteil der vorhandenen Gebäude (zumeist 1937 erbaut) zu erhalten ist.

Neben dem Offizierheim sind derzeit auch einzelne Gebäude und Lagerhallen sowie Freiflächen vermietet. Laut Wera Buhr bestehen etwa 100 Mietverträge mit kurzen Kündigungsfristen. In der Hauptsache würden die vermieteten Flächen als Pkw-Abstellplätze genutzt. Dadurch verdient die Bima jeden Monat immerhin mehr als 12 000 Euro.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Dortmunds Karim Adeyemi (Mitte l) in Aktion. Der BVB setzt sich ein zweites Mal gegen Paris Saint-Germain durch und steht damit im Finale der Champions League.

SIEG GEGEN PARIS SAINT-GERMAIN Dortmund steht im Finale der Champions League

Heinz Büse Jan Mies
Paris
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg