Schortens - Bis zu 100 Bürger schauen an normalen Tagen im Bürgerservice des Rathauses vorbei. Ob Elterngeldanträge, Passangelegenheiten, Anträge auf Schwerbehinderung, Rentenanträge, Vordrucke für das Finanzamt, Fundsachen, Beglaubigungen und natürlich auch zum Heiraten – das Standesamt ist dem Bürgerservice angegliedert –, im Rathaus herrscht viel Betrieb.
Nicht nur im Bürgerservice im Rathaus, wo es meist um formale Dinge geht, sondern noch viel mehr bei Versammlungen von Vereinen und Verbänden, an denen sehr oft Bürgermeister und Mitglieder des Stadtrats teilnehmen, wird Bürgernähe praktiziert. „Ich bin ja viel mit Bürgern im Gespräch, da hört man, wenn’s gut läuft – und noch viel eher, wenn es mal nicht gut läuft“, sagt Bürgermeister Gerhard Böhling.
Dass die Stadtverwaltung stets ein offenen Ohr hat für die Anliegen ihrer Bürger, spiegelt sich auch in den Ergebnissen der NWZ -Umfrageaktion „Leben in Schortens“ wieder. Die Bürgernähe der Stadtverwaltung bekommt in der Gesamtnote eine 2,8.
8,5 Prozent der Befragten vergeben ein „sehr gut“, 37,4 Prozent benoten die Bürgernähe mit „gut“. 30,9 Prozent der Befragten vergeben ein „befriedigend“, 12,8 Prozent kreuzten „ausreichend“ an. 6,0 Prozent beurteilten die Bürgernähe mit „mangelhaft“ und 4,3 Prozent sagten „ungenügend“.
Böhling freut das gute Ergebnis. Er werde bei vielen Gelegenheiten oft direkt angesprochen von Bürgern. Und im Rathaus werde sich dann schnell darum gekümmert. Seinen Mitarbeitern könne er daher nur ein großes Lob aussprechen.
