Stellungnahme zur Diskussion über die Kita Jägerstraße vom CDU-Fraktionschef Friedrich Schnabel in der NWZ-Ausgabe vom 8. März

Herr Schnabel mag bezüglich des Prozedere in der Entscheidungsfindung in den Ausschüssen und im Rat wohl Recht haben, aufgrund der dortigen Mehrheit. Die Stimmung in der Gemeindebevölkerung ist meines Erachtens eine ganz andere.

Gerade die Fraktion der Grünen spiegelt doch das Meinungsbild vieler Huder Bürgerinnen und Bürger wider, die sich über die Entwicklung der Gemeinde besorgt, teilweise erschüttert zeigen. Viele negative Entscheidungen sind in der Vergangenheit getroffen worden, und viele Missstände liegen im Argen.

Gerade die Grünen haben sich schon seit jeher der wichtigen Themen in unserer Gemeinde angenommen und das in herausragender Weise. Leider finden sie keine Mehrheiten im Rat.

Herr Schnabel kritisierte in einem Echo-Beitrag in der NWZ Frau Rohde und Frau Janz-Janzen. Er warf Ihnen mangelndes Demokratieverständnis vor. Doch sind es gerade diese beiden Damen, die sich herausragend um die Gemeinde bemüht machen. Davon kann sich jeder in den Sitzungen des Gemeinderates überzeugen. Mit viel Engagement versuchen sie immer wieder, Hude als lebenswerten Ort zu erhalten bzw. zu gestalten.

Herr Schnabel bezeichnete in einer Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung den Ort Hude als „Schlafstätte“. Seiner Äußerung nach solle man sich damit abfinden. Diesem wirken Frau Rohde und Frau Janz-Janzen in ihrem ganzen Tun entgegen. Ich wünsche den beiden Ratsfrauen weiterhin viel Kraft und Erfolg – und ich denke, dass die Mehrheit der Huder Bevölkerung ihnen zustimmt. Die nächsten Gemeinderatswahlen werden es jedenfalls wohl zeigen.

Martina Frese-Dinske Hude