• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Google News soll künftig zahlen

13.09.2018

Straßburg Bei der Reform des Urheberrechts hat sich das EU-Parlament auf eine gemeinsame Position inklusive des Leistungsschutzrechts für Presseverleger geeinigt. Die explizite Einführung von Upload-Filtern sieht der Vorschlag nicht vor. „Das war ein gutes Zeichen für unsere Kreativindustrie“, so Berichterstatter Axel Voss (CDU).

Monatelang wurde heftig um die Reform, die das Urheberrecht ans digitale Zeitalter anpassen soll, gekämpft. Besonders umstritten war die Einführung des Leistungsschutzrechts sowie der sogenannten Upload-Filter. Der nun verabschiedete Vorschlag sieht vor, dass Plattformen wie Google News künftig nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder ganze Ausschnitte von Pressetexten veröffentlichen dürfen. Vielmehr sollen sie die Verlage um Erlaubnis bitten und gegebenenfalls dafür zahlen. Die Verlegerverbände BDZV und VDZ begrüßten das Votum.

Auf die explizite Nennung von Upload-Filtern verzichtet der Kompromiss. Allerdings sieht er vor, dass die Verantwortung – also die Haftung – für Uploads bei Plattformen wie YouTube liegt. Kritiker erwarten deshalb, dass die Plattformen alles tun werden, um keine Rechte zu verletzen, – und deshalb Filter einführen werden. Upload-Filter überprüfen schon beim Hochladen von Inhalten, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind. Kritiker befürchten, dass die Plattformen künftig zu viele Inhalte blockieren – und so Zensur betreiben.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.