Streekermoor - Klare Ansage aus Streekermoor: Die Dorfgemeinschaft Streekermoor sieht sich als rechtmäßige Interessenvertretung für den Ort und will deshalb bei Bereisungen und Dorfwettbewerben ihre Sehenswürdigkeiten und Projekte selber vorstellen. Man habe kein Verständnis dafür, wenn ein Verein sich den Zusatz „und Umzu“ anhängen würde, um daraus abzuleiten, Kommissionen die benachbarte Ortschaft zu präsentieren oder Ruhebänke aufzustellen, wo es ihm beliebt.
So lautet das Signal, das die Mitglieder auf der jüngsten Versammlung im Gesellschaftshaus Ripken gegeben haben. Die Kritik richtet sich, unschwer erkennbar, gegen den Orts- und Bürgerverein Sandkrug, der sich aus seiner längeren Geschichte heraus, ebenfalls für Streekermoor zuständig fühlt. Sichtbar für die Öffentlichkeit geworden war der Streit zwischen den Vereinen spätestens im Frühjahr vorigen Jahres, als am Mühlenweg Ortsschilder für Streekermoor in Höhe des Bohlenwegs aufgestellt worden waren und die der Sandkruger an den Sommerweg zurückweichen mussten. Der Landkreis hatte damit einem schon 2012 gestellten Antrag der Dorfgemeinschaft zugestimmt.
Für Streekermoor sind zwar keine förderungsfähigen Projekte aus der Dorferneuerung realisiert worden, dennoch zieht die Dorfgemeinschaft eine positive Bilanz für das aktuelle Vereinsjahr. Beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte das Dorf den vierten Platz.
Auch sonst läuft es gut: Vorsitzender Bernhard Collin lobt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Christian Pundt und vielen Hatter Vereinen. Höhepunkt im Vereinsleben war der plattdeutsche Theaternachmittag in Neuenwege, wo die „Speeldeel Neenweg“ des dortigen Heimat- und Bürgervereins eigens für die Streekermoorer, die mit zwei Bussen angereist waren, noch einmal das Lustspiel „Wer toletzt lacht“ aufführte.
Die Dorfgemeinschaft lädt am Sonnabend, 28. November, um 16 Uhr zu einer Feier zum Aufbau des Weihnachtsbaums an der Streekermoorer Grundschule ein. Collin dankte der Landessparkasse, die die Lichterkette für den Baum spendete.
Überraschungsgast des Abends war Ingrid Hellbusch, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall eines Vortrags mit plattdeutschen Döntjes einsprang und dafür großen Beifall erntete.
