Oldenburg - In der Diskussion um etwaige Müllgebühren-Erhöhungen wegen zu geringer Erlöse aus der Altpapier-Sammlung, hat sich der frühere CDU-Landespolitiker Josef Dierkes zu Wort gemeldet. In einem Schreiben an den OB widerspricht er der Argumentation der Stadt. Für Nutzer der blauen Arge-Tonne dürfe es keine Erhöhung geben, so Dierkes. Für eine nicht erfolgte Inanspruchnahme einer Leistung könne keine Gebühr verlangt werden. Kosten aus dem „städtischen Wagnis Altpapiersammlung“ müssten für eine Gebührenberechnung separiert werden.
Derweil verweisen Erste Stadträtin Silke Meyn und Jonas Christopher Höpken (Linke), Vorsitzender des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft, auf das Oldenburger Modell der Einheitsgebühr. Alle Gebührenpflichtige müssten Defizite mittragen. Sie profitierten auch von Überschüssen.
