• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

„Stromkabel in Flüssen verlegen“

04.09.2010

OLDENBURG In der Debatte um erneuerbare Energien und die Weiterleitung von Offshore-Windenergie über Land schlägt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, ganz neue technologische Wege vor – die Verlegung von Stromkabel durch Flüsse. „Die jetzt im Planverfahren steckenden Erdkabeltrassen müssen gebaut oder Hochspannungsleitungen errichtet werden. Aber es gibt eine Methode, über die wir sehr genau nachdenken sollten: Diese Stromkabel von den Windparks auf See in Flussläufen zu verlegen“, sagte Thümler im NWZ -Gespräch.

Das Verfahren sei kein Problem. Es gebe dazu Spezialfirmen im Nordwesten. Thümler: „Die Technik dafür haben wir, um mehrere hundert Kilometer Kabel durch Flussläufe zu legen. Würden wir die Weser nehmen, so könnten wir bis Minden kommen, ohne Nachteile für Umwelt oder Natur und ohne Risiken für die Menschen. Es wird keine Landschaft zusätzlich verbraucht.“

Und noch einen Vorteil sieht der CDU-Fraktionschef. Niedersachsen hätte es „mit nur einer einzigen Genehmigungsbehörde zu tun – dem Bund, denn alle Wasserstraßen gehören dem Bund.“ So erspare sich das Land eine Auseinandersetzung „mit jedem Landeigentümer und jeder Stadt“. Bürger sperrten sich gegen Stromtrassen vor der Haustür.

Der CDU-Politiker plädiert zugleich für eine Verlängerung der Atomlaufzeiten um „10 bis 15 Jahre“. Diese Verlängerung dürfe jedoch nicht zu Lasten der erneuerbaren Energien gehen. „Diesen Exportschlager sollten wir ausbauen“, betont der CDU-Fraktionschef.

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

Weitere Nachrichten:

CDU | NWZ | Genehmigungsbehörde

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.