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NWZonline.de Nachrichten Politik

Fdp: Super-Ergebnis für Rösler: „Jetzt geht’s aufwärts“

14.05.2011

ROSTOCK Die FDP hat sich endgültig von der Ära Guido Westerwelle verabschiedet. Mit großer Mehrheit wurde am Freitagabend der neue Wirtschaftsminister Philipp Rösler zum Parteichef gewählt. Der 38-jährige Niedersachse wird Westerwelle auch als Vizekanzler der schwarz-gelben Koalition beerben. Rösler versprach den mehr als 660 Delegierten, die Partei wieder zu alter Stärke zu führen.

Für Rösler stimmten in Rostock 619 Delegierte (95,1 Prozent). Gegen ihn entschieden sich 22 Delegierte, 10 enthielten sich. Das bedeutet eines der besten Ergebnisse in der Geschichte der FDP.

Der bisherige Gesundheitsminister kündigte an, die Partei über die Steuer- und Wirtschaftspolitik hinaus wieder für weitere Themen zu öffnen. „Ich verspreche Ihnen: Ab jetzt, ab heute geht der Wiederaufstieg der Freien Demokraten endlich los.“

Auch personell stellt sich die FDP neu auf. Zu Röslers erster Stellvertreterin wurde – allerdings mit einem Denkzettel – die bisherige Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger gewählt: Sie erhielt 66,1 Prozent der Stimmen. Weitere Stellvertreterin ist Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sei erhielt 85,51 Prozent der Stimmen. Am Abend folgte noch Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow mit 89,35 Prozent der Stimmen.

Außenminister Guido Westerwelle kündigte in seiner einstündigen Abschiedsrede an, Rösler im neuen Amt voll zu unterstützen. „Ich werde meinem Nachfolger nicht ins Lenkrad greifen“, versprach Westerwelle. Der 49-jährige bisherige Parteichef gab Fehler zu und entschuldigte sich dafür. Die meisten Delegierten dankten Westerwelle sieben Minuten lang stehend mit Applaus. Allerdings blieb eine größere Anzahl auch sitzen und verzichtete auf jeden Beifall. Westerwelle hatte Tränen in den Augen.

Begonnen hatte der Parteitag mit einer Rede des neuen FDP-Fraktionschefs Rainer Brüderle. Der bisherige Wirtschaftsminister gab zu, dass sich die FDP in einer „schweren Krise“ befindet.

Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr forderte ebenfalls eine breitere Aufstellung der Partei.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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