• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

JUSTIZ: Terror: RAF-Gnadengesuch spaltet Parteien

24.01.2007

BERLIN BERLIN/DPA - Eine mögliche Begnadigung des ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar spaltet die Parteien. Während der frühere FDP-Innenminister Gerhart Baum die Bemühungen Klars und seiner Komplizin Brigitte Mohnhaupt nach vorzeitiger Entlassung aus der Haft unterstützt, hält die einstige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) eine Begnadigung Klars nur bedingt für vertretbar.

Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) sprach sich gegen eine Entlassung Mohnhaupts aus. „Der brutale Terror der RAF hat Deutschland an den Rand des Ausnahmezustandes gebracht“, sagte Beckstein.

SPD-Fraktionsvize Walter Kolbow äußerte sich ebenfalls zurückhaltend.

Klar und Mohnhaupt waren 1977 an der Entführung und Ermordung von Arbeitgeber-Präsident Hanns Martin Schleyer beteiligt.

Klar wurde auch wegen der Morde an Generalbundesanwalt Siegfried Buback und Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto zu lebenslanger Haft verurteilt und sitzt seit 24 Jahren im Gefängnis.

Buback-Sohn Michael verlangte von Klar ein Eingeständnis seiner Schuld. „Wenn man jetzt über Gnade redet, sollte man auch über ein Bekenntnis und Reue reden“, sagte er.

Klar hatte zum Ende der Amtszeit von Bundespräsident Johannes Rau ein Gnadengesuch eingereicht. Dessen Nachfolger Horst Köhler prüft derzeit das Gesuch. Rau hatte während seiner Amtszeit die RAF-Mitglieder Adelheid Schulz und Clemens Wagner begnadigt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.