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NWZonline.de Nachrichten Politik

Terrorgruppen nutzen Machtvakuum

17.05.2016

Sanaa Im Jemen sind bei zwei Selbstmordanschlägen auf die Armee mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Ein Attentäter habe sich am Sonntag vor einer Kaserne in der südöstlichen Stadt Mukalla in die Luft gesprengt und dabei mindestens 31 Menschen - überwiegend Armeeanwärter - mit in den Tod gerissen, berichteten Mitarbeiter von Krankenhäusern in der Umgebung. Mindestens 50 Menschen seien verletzt worden. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich der auf Terrorpropaganda spezialisierten Site Intelligence Group zufolge zu dem Attentat.

Am Montag habe sich ein Attentäter auf einem Motorrad vor einem Armeekontrollpunkt ebenfalls in Mukalla in die Luft gesprengt, teilten Augenzeugen und Sicherheitsquellen mit. Demnach starben dabei fünf Soldaten, vier weitere wurden verletzt. Erst am Donnerstag waren bei einem Anschlag auf ein Armeegelände in der Küstenstadt mindestens sieben Menschen getötet worden, auch hier bekannte sich der IS zu der Tat.

Anfang Mai hatten Regierungstruppen Mukalla - die Hauptstadt der Provinz Hadramaut - aus den Händen des Terrornetzwerkes Al-Kaida befreit. Der mächtige Ableger der Organisation im Jemen und auch der IS konnten ihren Einfluss im Machtvakuum des Bürgerkriegslandes in den vergangenen Monaten ausdehnen. Vor allem Hadramaut gilt als Hochburg von Extremisten.

Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gemeinsam mit Verbündeten gegen Anhänger von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Im März 2015 begann ein Bündnis aus arabischen Ländern unter Führung Saudi-Arabiens, Stellungen der Rebellen zu bombardieren.

In dem Bürgerkriegsland gilt seit etwa einem Monat eine brüchige Waffenruhe. Vertreter der Konfliktparteien sind derzeit für Friedensgespräche in Kuwait. Einen Durchbruch gab es bei den Verhandlungen dort aber bislang noch nicht.

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