Friesoythe - Der Kleintierärztliche Notdienst im Landkreis Cloppenburg ist neu geregelt worden. Nunmehr gibt es für den Nordkreis, den Südkreis-West (Löningen, Lindern, Lastrup, Essen) und den Südkreis-Ost (Garrel, Varrelbusch, Cappeln und Emstek) verantwortliche Ansprechpartner für den kleintierärztlichen Notdienst an den Wochenenden: im Nordkreis Dr. Veronika Tholen (Friesoythe), im Südkreis-West Stefan Lüllmann (Löningen) und im Südkreis-Ost Stefan Göken (Emstek).
Darauf hatten sich die Tierärzte nach einer Kreisstellenversammlung geeinigt. Ins Rollen gebracht hatten die Neuregelung auch Veröffentlichungen in der NWZ. Die Tierärztekammer Niedersachsen hatte den Kreisstellenvorsitzenden Dr. Bernd Hinrichs (Friesoythe) aufgefordert, den Notdienst zu regeln. Er ist zuständig, wenn es Probleme gibt. Die gab es dergestalt, dass einige Tierärzte sich nicht am Tierärztlichen Notdienst beteiligen wollten. Das äußerte sich – wie berichtet – in der Tatsache, dass etwa im Nordkreis des Landkreises immer häufiger „Lokale Klinken“ im Notdienst-Kasten der Nordwest-Zeitung am Sonnabend vermerkt war und zu Verunsicherungen bei Lesern gesorgt hatte.
Dabei muss laut Notfalldienstordnung der Tierärztekammer Niedersachsen jeder Tierarzt am Notdienst teilnehmen – außer er lässt sich befreien. Für diese Befreiung bedarf es schon handfester Gründe, informierte Dr. Hinrichs am Montag in einem Pressegespräch. Nunmehr ist an jedem Notdienst-Wochenende für jeden dieser drei Bereiche wenigstens ein Tierarzt namentlich aufgeführt – in einigen Bereichen sogar teilweise mehrere Tierärzte. In jedem Fall weiß der Kleintierbesitzer, der am Wochenende einen Tierarzt aufsuchen muss, sofort, wohin er sich wenden kann.
Stephan Göken, stellvertretender Vorsitzender der Kreisgeschäftsstelle, machte aber deutlich, dass Tierärzte nicht rund um die Uhr vor Ort sein müssten, sie müssten aber telefonisch erreichbar sein. Die Nordwest-Zeitung veröffentlicht jeweils zum Wochenende die Notdienste.
