TOSSENS - TOSSENS - Helmut Siefken bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Vorsitzender des FDP-Gemeindeverbandes Butjadingen. Auf der Jahreshauptversammlung der Butjenter Liberalen in der Gaststätte „Beim Holländer“ wurde er bei zwei Enthaltungen von den elf stimmberechtigten Anwesenden im Amt bestätigt.

Damit tritt Siefken seine zehnte Amtszeit als Vorsitzender an. Er bekleidet bereits seit 18 Jahren dieses Amt. Bei der Wahl der drei stellvertretenden Vorsitzenden musste jedoch eine geheime Wahl entscheiden, denn es standen vier Bewerber zur Wahl.

Bisher bildeten Hans Willms, Dr. Marlene Laturnus und Birgit Weber das Stellvertreter-Trio. Nachdem Birgit Weber aber aus Butjadingen verzogen ist, wurde ein Nachfolger gesucht. Neben Willms und Laturnus bewarben sich die beiden Ratsherren Hajo Meiners und Detlef Barske.

Der vorgeschlagene Richard Bolte lehnte eine Kandidatur ab, weil er für ein anderes Amt im Gemeindeverband vorgesehen sei, so Bolte. Gewählt: Hans Willms (acht Ja-Stimmen), Hajo Meiners (acht Ja-Stimmen) und Dr. Marlene Laturnus (sieben Ja-Stimmen).

Bei zwei Enthaltungen wurde Schatzmeister Hergen Auffarth bestätigt. Zum neuen Schrift- und Pressewart wurde Richard Bolte gewählt. Zuvor hatte er sich jedoch überraschend dagegen gesträubt. Unternehmensberater Bolte (erst seit September Mitglied der FDP) wandte ein, erst müssten Strukturen und Informationswege in der Butjadinger FDP grundlegend reformiert werden.

In seinem Jahresbericht verwies Vorsitzender Helmut Siefken auf eine große Schar liberaler Besucher aus der Landes- und Bundespolitik. So habe FDP-Wirtschaftsminister Walter Hirche den Förderbescheid für die Badelandschaft in Burhave überbracht. Die Butjenter FDP habe den Bürgern in einer „Ochsentour“, so Siefken, dieses Projekt hahegebracht. Zu den Versammlungen in sechs Orten seien insgesamt 180 Personen gekommen.

Erfreulich sei für die Liberalen auch das Abschneiden bei der Bundestagswahl. „Wir haben elf Prozent bei den Zweit-Stimmen erreicht.“ Auch mit den Stimmen aus Butjadingen sei Angelika Brunkhorst zum zweiten Mal in den Deutschen Bundestag eingezogen.

In ihrem „Bericht aus Berlin“ untermauerte Brunkhorst die FDP-Forderung nach einer grundlegenden Steuerreform, die die Bürger entlastet. Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer würden CDU und SPD alles künstlich verteuern und den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährden.