Wildeshausen - Der große Zustrom von Menschen, die vor Krieg und Terror nach Deutschland flüchteten, stellt die Stadt Wildeshausen und den Landkreis Oldenburg vor große Herausforderungen. Die Bewältigung dieser großen Aufgaben bei der Betreuung und Integration der Geflüchteten ist nur möglich durch das Engagement vieler, vor allem auch ehrenamtlich tätiger Menschen.
Bürgermeister Jens Kuraschinski nahm dieses Engagement zum Anlass, den „Treffpunkt mittendrin“ an der Hermann-Ehlers-Straße in Wildeshausen zu besuchen. Fadime Demir, Leiterin des Treffpunkts, Anna Landwehr und Zainab Zein sowie die ehrenamtliche Mitarbeiterin Katharina Brors berichteten dem Bürgermeister aus ihrer täglichen Arbeit.
Im Treffpunkt gibt es ergänzende Sprachlernangebote für die geflüchteten Menschen. „Besonders Frauen nehmen das in Anspruch, weil sie aufgrund ihrer Kinder andere Angebote nicht besuchen können“, sagte Zein. Im Treffpunkt hingegen können die Kinder spielen, während die Mütter Deutsch lernen. Dabei nehmen die Mitarbeiterinnen auf die sprachlichen Voraussetzungen besondere Rücksicht. Zum Teil leisten sie auch psychologische Arbeit, wenn die Frauen von ihren Erlebnissen während der Flucht berichten. „Ihre Arbeit ist von enormer Bedeutung“, betonte Kuraschinski.
