Jever - Menschen, die vor Krieg und Unterdrückung aus anderen Ländern zu uns geflohen sind, treffen wir inzwischen als Nachbarn, beim Einkaufen und sie begegnen uns auf der Straße. Viele Bürger engagieren sich dabei, ihnen das Leben in der für sie neuen Umgebung zu erleichtern.
Aber genauere Informationen über ihre Heimatländer und ihren Weg nach Deutschland sind oft eher rar. Das möchte eine Gruppe von Schülerinnen des Mariengymnasiums zusammen mit jungen Flüchtlingen aus Syrien und Eritrea ändern.
Seit Monaten treffen sie sich regelmäßig, um die Geschichten zu sammeln und aufzuschreiben – und die Informationen über Syrien und Eritrea dann zusammenzustellen. Präsentieren wollen sie ihre Ergebnisse an einem gemeinsamen Informationsabend am Dienstag, 24. Mai, ab 20 Uhr im Bürgerhaus Schortens, Weserstraße 1.
Noch zusätzlich zu den Vorbereitungen auf ihr eigenes Abitur haben Alena Beck, Hanna Maria Paul und Felicia Riethmüller die Arbeit in der Gruppe geleistet. Für die Informationen über Eritrea sind Yonas Berhane, Petrus Gebregergish und Haben Yosief dabei. Über die Lage in Syrien und ihren Weg nach Schortens werden Ayham Al Taani und Abdullah Hazaa berichten.
Neben einer kurzen Einführung in Kultur und Geschichte ihrer Heimatländer werden sie über ihr Leben vor der Flucht und ihren Weg nach Deutschland und ihrem bisherigen Leben hier berichten. Außerdem wollen sie auch einen Ausblick wagen, wie sie sich ihr zukünftiges Leben vorstellen – sei es in Deutschland oder auch in ihrer Heimat, wenn die Bedingungen das möglicherweise wieder zulassen werden.
Der Eintritt zur Veranstaltung kostet einen Euro, der Erlös kommt der Arbeit der Lotsen zugute. Karten gibt es im Vorverkauf direkt beim Bürgerhaus in Schortens.
