Politiker zeigen in Zeiten ihrer bittersten Niederlagen oft ihr wahres Gesicht. Die Großen akzeptieren das Wählervotum, auch wenn es das eigene Karriereende bedeutet. Die anderen kämpfen mit allen Mitteln um den Machterhalt. Zur zweiten Gruppe zählt Kenias Präsident Mwai Kibaki. Obwohl offenbar vom Volk abgewählt, versucht er, im Amt zu bleiben. Dabei hatte Kibaki bei seinem Antritt im Jahr 2003 noch kühn verkündet, mit der Korruption der Vorgänger-Regierung aufzuräumen. Doch jetzt wird auch der aktuellen Minister-Riege maßlose Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Das will ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr akzeptieren. Mit Großdemonstrationen soll der offensichtliche Wahlverlierer zum Einlenken gezwungen werden. Ein klares Zeichen für ein neues Selbstbewusstsein der Menschen in einem Land, das stark vom Tourismus abhängig ist. Ihre Botschaft: Wir wollen echte Demokratie. Die internationale Staatengemeinschaft, allen voran die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien, sollte die Kenianer in ihrem Bestreben unterstützen.

Den Autor erreichen Sie unter Groeblinghoff@infoautor.de

Politiker zeigen in Zeiten ihrer bittersten Niederlagen oft ihr wahres Gesicht. Die Großen akzeptieren das Wählervotum, auch wenn es das eigene Karriereende bedeutet. Die anderen kämpfen mit allen Mitteln um den Machterhalt. Zur zweiten Gruppe zählt Kenias Präsident Mwai Kibaki. Obwohl offenbar vom Volk abgewählt, versucht er, im Amt zu bleiben. Dabei hatte Kibaki bei seinem Antritt im Jahr 2003 noch kühn verkündet, mit der Korruption der Vorgänger-Regierung aufzuräumen. Doch jetzt wird auch der aktuellen Minister-Riege maßlose Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Das will ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr akzeptieren. Mit Großdemonstrationen soll der offensichtliche Wahlverlierer zum Einlenken gezwungen werden. Ein klares Zeichen für ein neues Selbstbewusstsein der Menschen in einem Land, das stark vom Tourismus abhängig ist. Ihre Botschaft: Wir wollen echte Demokratie. Die internationale Staatengemeinschaft, allen voran die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien, sollte die Kenianer in ihrem Bestreben unterstützen.

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