Upjever - Einem ereignisreichen Jahr 2017 folgt beim Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ ein ebenso ereignisreiches Jahr 2018: „Der Einsatz in Mali und weitere Abstellungen in die Einsatzgebiete weltweit werden auch in diesem Jahr zu den Schwerpunkten unseres Verbandes gehören“, sagte Oberst Oliver Walter. Der Kommandeur des Objektschutzregiments hatte am Mittwoch vor ei­genen Soldaten sowie Soldaten umliegender Dienststellen und Vertretern des öffentlichen Lebens zum traditionellen Neujahrsempfang als „sicherheitspolitische Informationsveranstaltung“ des Regiments nach Upjever geladen.

Mit Blick auf den Einsatz in Mali erinnerte der Kommandeur noch einmal an den öffentlichen Verabschiedungsappell für das siebte Einsatzkontingent am Mittwoch, 24. Januar, 17 Uhr, auf dem Bürgerhausplatz in Schortens und lud zur Teilnahme ein.

Neben den Einsätzen fern der Heimat bereitet sich das Regiment auf weitere Übungen zur Landes- und Bündnisverteidigung vor. Darüber hinaus werde das Objektschutzregiment in diesem Jahr Führungspersonal an Ausbildungseinrichtungen der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, in Germersheim in der Pfalz und nach Appen bei Hamburg entsenden. Weil die Bundeswehr 2018 mehr Personal gewinne, müsse auch in der Ausbildung nachjustiert werden, um alle Offizier- und Unteroffizieranwärter ausbilden zu können.

Neben den vielfältigen Herausforderungen im Ausbildungs-, Übungs- und Einsatzbetrieb will sich das Objektschutzregiment auch weiterhin nach Kräften in der Region engagieren. „Und wir wollen das sehr gute Miteinander in den umliegenden Städten und Gemeinden unterstützen und fördern“, betonte Walter.

Dazu zählt unter anderem das Engagement des Vereins „Upjever lieb’ ich“, der sich mit viel Herzblut für die Renaturierung des Waldes und das historische Erbe einsetzt. Oberst Walter erinnerte an die Neuanlage des auf dem heutigen Fliegerhorstgelände gelegenen Großherzoglichen Frühstücksplatzes sowie an den Rückbau der Lichter zur Markierung der Start- und Landebahn und an das Freischneiden der Jeverschen Allee, der historischen Wegeverbindung vom Schloss Jever zum Forsthaus Upjever. Voraussichtlich im September wird die auch über das Bundeswehr Gelände führende Allee für Besucher geöffnet.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever