Osternburg/Kreyenbrück/ bümmerstede/  krusenbusch/Tweelbäke/  neuenwege - Nach langer Pause tagten erstmals wieder die Verantwortlichen der Bürgervereine aus dem Stadtsüden zusammen. Dabei nahm die Diskussion über Straßenverkehrsthemen einen breiten Raum ein. Erhebliche Probleme, da war man sich einig, würde die geplante Einführung von Tempo 30 am Damm verursachen – vor allem, weil dann Radfahrer die Straße nutzen können.

„Gegen Tempo 30 ist grundsätzlich nichts zu sagen. Aber, wenn dann am Damm die Radfahrer auf die Straße kommen, führt das zu einer ganz gefährlichen Situation“, befürchtet Heidi Tauchert, Vorsitzende des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor. Dann würden die Autofahrer ausgebremst. „Und die Folge wird sein, dass der Festungsgraben, die Stedinger Straße und die Amalienstraße extrem von genervten Autofahrern belastet werden und Ausweichmöglichkeiten suchen. Und gerade den Festungsgraben wollen wir nicht zusätzlich belasten.“ Die Zielsetzung der Stadtverwaltung für diesen Bereich werde sich negativ auf andere Straßen auswirken. Die Bürgervereine wollen dazu eine Resolution formulieren.

Nachdrücklich setzten sich insbesondere die Bürgervereine Osternburg-Dammtor sowie Kreyenbrück-Bümmer­stede für eine Beleuchtung entlang des Radwegs am Osternburger Kanal ein. Maria Bollerslev, Vorsitzende des Bürgervereins Kreyenbrück-Bümmerstede, sagte: „Das ist im Grunde genommen der Kreyenbrücker Schulweg zu den weiterführenden Schulen. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es extrem wichtig, dass er ausreichend beleuchtet ist.“

Die Vereine Krusenbusch sowie Kreyenbrück- Bümmerstede hoben im Verlauf der Sitzung nochmals deutlich hervor, wie wichtig eine Untertunnelung der Bahnlinie als Verbindung zwischen Krusenbusch und Bümmerstede ist. Dieses Projekt müsse unbedingt vorangetrieben werden, hieß es.

Vom Bürgerverein Kreyenbrück-Bümmerstede regte bei der Versammlung an, dass die Jugendfreizeitstätten künftig auch an den Wochenenden öffnen. Dazu kündigte Heidi Tauchert an, dass sie dieses Thema auch auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Runden Tisches Osternburg setzen wird: „So wird den Jugendlichen auch an den Wochenenden die Möglichkeit für eine sinnvolle Beschäftigung geboten. Wir wissen schon, dass das personelle Konsequenzen nach sich ziehen und teurer für die Stadt würde, aber wenn man Jugendpolitik macht, muss man das in Kauf nehmen.“

Vereinbart wurde, sich künftig wieder in lockeren Zeitintervallen zu treffen. „Wir haben schon einige gemeinsame Themen, die für alle Süd-Bereiche wichtig sind und die gemeinsam angegangen werden sollten“, sagte Heidi Tauchert.