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Verkehrsbelastung Straßen-Streit: Grenzen werden ermittelt

Horst Lohe
REITLAND - Der Straßen- und Wegeausschuss des Gemeinderates hat – wie berichtet – im November Weichen gestellt mit dem Ziel, im Streit um Verkehrsbelastungen des Heidemannweges in Reitland, einen Kompromiss zu erzielen. Der Vorschlag des Ausschusses wird umgesetzt. Das hat jetzt der stets nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss der Gemeinde beschlossen, erfuhr die

NWZ

  auf Anfrage von Bürgermeister Boris Schierhold.

Demnach muss zunächst der genaue Verlauf der Grundstücksgrenze des Anwesens der Familie des SPD-Ratsmitgliedes Hermann König festgestellt werden. Die Kosten dafür muss die Familie tragen und nicht die Gemeinde – das macht die Gemeinde zur Bedingung für den Kompromiss.

Wenn sich aus dieser Grenzfeststellung ergibt, dass sich tatsächlich Betonteile der Fahrbahn des Heidemannweges auf dem Privatgrundstück befinden, soll erneut beraten werden mit dem Ziel, diese vor 31 Jahren eingebauten Betonteile auf Kosten der Gemeinde zu entfernen.

Bodenschwingungen

Wie berichtet, behauptet Hermann König, dass von dem Beton durch Befahren landwirtschaftlicher Fahrzeuge Bodenschwingungen ausgehen, die Schäden am Haus seiner Familie verursacht haben. In einer neuen Stellungnahme schreibt Hermann König: „Bevor wir eine Baugenehmigung zum Umbau des ehemaligen Stallgebäudes bekamen, musste unser Grundstück vom Katasteramt vermessen werden, weil ich öffentliche Gelder in Anspruch nehmen musste. Die Grenzen liegen fest und dieses sollte auch dem Bürgermeister bekannt sein. Das Gewicht eines Teils der Betonstraße liegt auf meinem Grundstück und belastet einseitig mein Gebäude.“

  Einstimmig hat der Gemeinderat der Wiederwahl von Jürgen Böning als Seefelder Ortsbrandmeister für weitere sechs Jahre (ab 1. Januar) zugestimmt.

  Ebenso hat der Rat der Wahl von Jens Krautwald zum neuen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Strohauser Plate zugestimmt. Die sechsjährige Amtszeit beginnt am 1. Januar. Er tritt die Nachfolge von Hergen Mahlstede an, der nach sechs Jahren nicht erneut kandidierte.

Mit ihrer Ernennung werden die Ortsbrandmeister in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und zu Vollzugsbeamten auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr bestellt.

  Der „Kindergarten Traumland“ in Seefeld soll umbenannt werden in „Kindertagesstätte und Hort Traumland“. Das haben die Leitung und Beirat beantragt.

Neue Namen

Weil laut Gemeindeverwaltung die gesetzliche Bezeichnung „Kindertageseinrichtung“ ist, sollte aber in „Kindertageseinrichtung Traumland“ umbenannt werden. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen – allerdings mit diesem Zusatz: Falls Kindergartenleitung und -Beirat damit nicht einverstanden sind, wird die Einrichtung umbenannt in „Kindertagesstätte und Hort Traumland“.

  Gleiches soll geschehen hinsichtlich der beantragten Umbenennung des Kindergartens „Lüttje Lüü“ in Schwei in „Kindertagesstätte und Hort Lüttje Lüü“.

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