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NWZonline.de Nachrichten Politik

Kriminalität: Verschwinden Abdel-Samads gibt Rätsel auf

28.11.2013

Kairo Das Verschwinden des deutsch-ägyptischen Publizisten Hamed Abdel-Samad bleibt rätselhaft. Der Autor ist nach offiziellen Angaben nicht von radikalen Islamisten entführt worden.

Ein Beamter der Sicherheitsdirektion der ägyptischen Hauptstadt sagte am Mittwoch: „Er wurde im Al-Azhar-Park von Menschen, die er kannte, verschleppt.“ Die Männer, mit denen er Geschäftsbeziehungen gehabt habe, hätten Abdel-Samad am Dienstagabend unversehrt wieder freigelassen, nachdem dieser – womöglich unter Zwang – Schuldscheine unterzeichnet habe, erklärte die Polizei. Die Tat habe keinen politischen Hintergrund. Die staatlichen ägyptischen Medien berichteten, der Besitzer einer Plastikfabrik in einem Kairoer Vorort sei in den Vorfall verwickelt.

Abdel-Samad, der im vergangenen Sommer wegen Äußerungen über den „religiösen Faschismus“ im zeitgenössischen Islam Morddrohungen erhalten hatte, war am vergangenen Sonntag in Kairo verschwunden, nachdem er am Telefon berichtet hatte, er fühle sich verfolgt. Abdel-Samads Bruder Mahmud und auch die Polizei hatten zuerst vermutet, der Schriftsteller sei von Islamisten verschleppt worden.

Die Geschäfte Abdel-Samads in Ägypten sind letztlich Privatangelegenheit. Dennoch wird er in der nächsten Zeit nicht nur zu seinem neuen Buch über den „Religiösen Faschismus“ Fragen gestellt bekommen, sondern auch dazu, mit wem er sich da geschäftlich eingelassen hatte.

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