Löningen - „Verständnis wächst durch Begegnung und gemeinsames Tun.“ Unter diesem Motto wurden auf dem Gelände des Vikar-Henn-Hauses in Löningen erstmals Bundesgenerationsspiele ausgetragen, an denen zahlreiche Flüchtlinge und in der Flüchtlingshilfe engagierte Bürger teilnahmen.
Im Gegensatz zu den Bundesjugendspielen, die sportliche Einzelleistungen prämieren, setzen die Bundesgenerationenspiele der Caritas auf Mannschaftsspiele. „Die Bundesgenerationenspiele bringen Menschen aller Generationen und unabhängig von ihrer Herkunft zusammen. Eine großartige Idee. Es geht nicht darum zu gewinnen, sondern darum, aufeinander zuzugehen und miteinander Spaß zu haben“, betont Sebastian Krummbiegel von „Die Prinzen“ als prominenter Schirmherr.
Organisiert durch Birgit Beintken und Marlies Hukelmann und besonders unterstützt durch Maria Ostendorf vom Caritassozialwerk fanden Spiele verschiedener Art großen Anklang sowohl bei den Erwachsenen als auch bei Kindern aller Altersklassen. Begeistert absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Geschicklichkeitsspiele wie Inselhüpfen, Handtuch-Volleyball und Käserollen. Aber auch Denkspiele wie Länderraten oder Zeitschiene förderten das gemeinsame Tun. Spielerisch wurden so die Kontakte zwischen den Flüchtlingen aus Ruanda, Afghanistan, Syrien, dem Irak sowie der Elfenbeinküste und Einheimischen vertieft.
An jedem ersten Montag eines Monats gibt es von 16 Uhr bis 18 Uhr im Vikar-Henn-Haus das Integrationscafé, bei dem Kontakte von Löninger Bürgern zu den Löninger Neubürgern geschlossen und vertieft werden können. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Mehr Informationen sind auf der Internetseite der Löninger Flüchtlingshilfe zu finden.
