Frage:
Sie gehören zu den wenigen Gästen beim Neujahrsempfang der Bundeswehr in Delmenhorst, die von Brigadegeneral Winfried Zimmer am Dienstag namentlich begrüßt und als „Freundin der Brigade“ gewürdigt worden sind. Waren Sie überrascht?Gerken-Klaas:
Ja, anfangs schon. Aber ich habe die Kontakte zur Bundeswehr seit meinem Amtsantritt regelmäßig gepflegt. Das war und ist mir auch sehr wichtig.Frage:
Sehen Sie die Bundeswehr eher als Sicherheits- oder als Wirtschaftsfaktor?Gerken-Klaas:
Sowohl als auch. Und beide Aspekte sind bedeutsam. Darüber hinaus halte ich es für wichtig, der Bundeswehr die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie auch verdient.Frage:
Hat Ganderkesee vom so genannten Aufwuchs des BundeswehrStandortes Adelheide profitiert?Gerken-Klaas:
Auf jeden Fall. Es gibt eine ganze Reihe von Ganderkeseern, die dort Beschäftigung gefunden haben. Das allein schon ist ein Effekt, den wir nicht unterschätzen sollten. Der unmittelbare Kontakt zur Bundeswehr in Delmenhorst ist mir aber auch deshalb wichtig, weil wir in Ganderkesee im Katastrophenfall mit schneller Hilfe durch Einsatzkräfte der Brigade rechnen können. Und dabei kommt es auch darauf an, dass man sich gegenseitig vertrauen kann. General Zimmer und ich haben eine sehr gute Vertrauensbasis gefunden.Frage:
Haben Sie schon einmal an einer Übung teilgenommen?Gerken-Klaas:
Bisher noch nicht. Aber ich würde es sicher tun. Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Gelegenheit.Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas war wieder einmal bei der Bundeswehr zu Gast. Sie pflegt den Kontakt ganz bewusst.
