Bereits Mitte Juni begannen im Kreishaus die Arbeiten für die Bundestagswahl. Beate Jüchter ist seitdem vollzeit mit dieser Materie beschäftigt, Amtsleiter Horst Witte und Mitarbeiter Guido Schröder immer wieder mal. Bei der Bundestagswahl ist die Koordination mit Wesermarsch und Stadt Delmenhorst die neue Aufgabe. „Das Gebiet ist groß“, so Horst Witte, doch die Zusammenarbeit mit den anderen Kreis- beziehungsweise Stadtverwaltungen klappe „einwandfrei“. Nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag und der endgültigen Zulassung der Kandidaten (die NWZ berichtete) sind als nächster Schritt die Kommunen gefordert, die Wahlbenachrichtigungen zu versenden. Ende August gehen die Stimmzettel in Druck, die Betriebe sind darauf vorbereitet.

Am Wahltag selber arbeiten zunächst nur einige Kräfte im Kreishaus. Ab 15 Uhr kommen weitere zehn Mitarbeiter hinzu sowie acht Briefwahlvorstände (jeweils mit acht Personen besetzt). Den Kreis kostet die Wahl insgesamt rund 15 000 Euro, die er weitgehend vom Bund erstattet bekommt.

Ab 18 Uhr laufen am Wahlsonntag alle Ergebnisse im Kreishaus ein und werden hier per Beamer öffentlich präsentiert. Dass parallel in der Wesermarsch auch ein neuer Landrat gewählt wird, hat auf die Auszählung keinen Einfluss. Erst kommt der Bund, dann der Kreis.