Zetel - Noch grüner und bunter soll es in Zukunft in der Gemeinde Zetel aussehen. Dafür jedenfalls sprach sich der Umwelt- und Planungsausschuss bei der öffentlichen Sitzung im Rathaus aus. Unter dem Vorsitz von Klaus-Dieter Huger (FDP) fasste das Gremium am Dienstagabend zwar keine Beschlüsse, schickte aber entsprechende Vorhaben auf den Weg.

Es ging bei der Sitzung um die Aufstellung und Umsetzung eines Blühflächenkatasters. Dazu präsentierte Jan-Niklas Schulz vom Bauamt in einem Vortrag Einzelheiten. Schulz machte deutlich, dass man auf das Kataster immer zurückgreifen könne. Der Erste Gemeinderat Bernd Hoinke machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass das Kataster immer weiter fortgeschrieben werden müsse. Der Ausschuss sprach sich für eine Bepflanzung von Grünstreifen und Flächen in der Gemeinde mit einer Blumenmischung aus. Damit soll schon kurzfristig noch in diesem Frühjahr begonnen werden.

Klaus Eilers (CDU) machte den Vorschlag, zunächst größere Flächen in Angriff zu nehmen. Auch sollten nach Ansicht von Bernd Hoinke Musterflächen angelegt werden: „Dann können sich die Bürger informieren und je nach Wunsch auch mitmachen.“ Der Ausschussvorsitzende erklärte zum Ende der Diskussion, dass der Ausschuss keinen Beschluss fassen könne. Er forderte allerdings von den Kommunalpolitikern ein „Stimmungsbild“ ein. Ohne Gegenstimme und Enthaltung sprach sich der Fachausschuss einmütig für die Umsetzung des Blühflächenkatasters aus.

Weiterhin befasste sich der Ausschuss mit der Gestaltung und Entwicklung einer Ausgleichsfläche am Baugebiet „Bohlenberge-Erweiterung“. Auch bei diesem Punkt herrschte große Einigkeit, das rund 8600 Quadratmeter große Areal, ein ehemaliger Maisacker, zu bepflanzen. Zunächst soll dort eine einjährige Blumenwiese entstehen.

Später, so Hoinke weiter, solle etwas „Hochwertiges“ geschaffen werden: „Wir wollen mit dem BUND, dem Bürgerverein und dem Landkreis ein entsprechendes Konzept erarbeiten.“ Dort könne zum Beispiel auch ein Rundwanderweg angelegt werden. Die Pläne müssten allerdings noch erarbeitet werden – und natürlich auch umgesetzt. „Auch jeden Fall wird auf der Fläche wertvollere Natur als bislang entstehen“, so Hoinke.