Ovelgönne - „Offiziell liegen mir noch gar keine Vorschläge für die Bürgermeisterwahl am 23. Februar vor. Aber es ist ja bereits bekannt, dass Dieter Kohlmann und Christoph Hartz kandidieren werden.“ Kay Blankenstein sitzt am 30. Oktober im Rathaus in Oldenbrok-Mittelort und bereitet die nächste Bürgermeisterwahl vor. Die ist notwendig geworden, weil Thomas Brückmann – der frühere Bürgermeister von Ovelgönne – zum Landrat der Wesermarsch gewählt worden ist.
Bei Blankenstein fragte die NWZ nach, wie man Bürgermeister von Ovelgönne werden kann. „Grundsätzlich kann jeder EU-Bürger, der das 23. Lebensjahr vollendet hat und noch nicht 65 Jahre alt ist, vorgeschlagen werden“, sagt der stellvertretende Wahlleiter.
Er weist darauf hin, dass jede Partei einen Kandidaten vorschlagen kann und dass jeder Einzelbewerber mindestens dreimal so viele Unterstützungsunterschriften vorlegen muss, wie es Ratsmitglieder gibt. „In Ovelgönne müssen also mindestens 48 Unterschriften vorgelegt werden“, sagt Blankenstein.
Die Wahlvorschläge sollen möglichst frühzeitig, spätestens aber bis Montag, 6. Januar, 18 Uhr, bei der Gemeindewahlleiterin Rena Oldigs im Rathaus Oldenbrok-Mittelort eingereicht werden.
Gewählt wird in Ovelgönne am Sonntag, 23. Februar. Und gewählt ist der Kandidat, der mehr als die Hälfte der gültigen, abgegebenen Stimmen erhält. Falls eine Stichwahl erforderlich wird, soll sie am Sonntag, 9. März, erfolgen.
Gewählt werden kann in den bekannten acht Ovelgönner Wahllokalen sowie per Briefwahl. Die zusätzlichen Kosten für die Bürgermeisterwahl liegen bei 1400 Euro. „Die acht Wahlvorstände mit je sieben Leuten erhalten jeweils 25 Euro“, sagt Blankenstein.
Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird der neue Ovelgönner Bürgermeister wegen einer besonderen Übergangsregelung am 23. Februar laut Blankenstein übrigens für acht Jahre gewählt.
