Waldkraiburg/Karlsruhe - Nach Anschlägen auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber im oberbayerischen Waldkraiburg hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen. Grund sei die besondere Bedeutung des Falls, sagte der Sprecher am Dienstag in Karlsruhe. Außerdem bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Laut einem „Spiegel“-Bericht plante der Tatverdächtige auch Attentate auf Moscheen und Imame.

Vor anderthalb Wochen hatte die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der in Deutschland geborene 25-Jährige hat die Anschläge gestanden. Er hatte sich selbst als IS-Kämpfer bezeichnet und Hass auf Türken als Motiv angegeben. Er sitzt in Untersuchungshaft