WARDENBURG - Der Wardenburger CDU-Gemeindeverband tritt mit einer klaren Zielsetzung bei der nächsten Kommunalwahl an: „Wir wollen die Mehrheit im Rat zurückgewinnen und die jetzige ,Mehrheitsgruppe ablösen“, sagt Fraktionsvorsitzender Armin Köpke. Zumindest gemessen an der Zahl der Kandidaten hat die CDU dafür die Grundlage gelegt. 19 Frauen und Männer stehen auf der Liste, deutlich mehr als zurzeit bei jeder anderen Partei.
55 Mitglieder des Gemeindeverbands stellten die Ratskandidaten auf, für die Position des ersten stellvertretenden Bürgermeisters setzte die Versammlung im Wardenburger Hof den früheren ehrenamtlichen Bürgermeister Eckhard Heinje auf Platz eins der Liste. Alle anderen Bewerber wurden – wie bereits vor sechs Jahren praktiziert – ausnahmslos in alphabetischer Reihenfolge aufgereiht.
„Mit unserem Kandidaten für das Amt des stellvertretenden ehrenamtlichen Bürgermeisters wollen wir als CDU auf die selbstständige Bedeutung der Gemeinderatswahl neben der zeitgleich stattfindenden Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters hinweisen“, erklärt Köpke. Die Gemeinderatswahl sei genauso wichtig wie die Bürgermeisterwahl, denn die Mehrheit des Rates bestimme schließlich die Politik der Gemeinde Wardenburg.
Der Fraktionsvorsitzende sieht die CDU auch aus anderen Gründen als der reinen Masse gut aufgestellt. „Wir haben ein flächendeckendes Kandidatennetz aus allen Gemeindeteilen mit einem Alter zwischen 28 und 71 Jahren, und neben unseren 14 jetzigen Ratsmitgliedern bewerben sich fünf neue Kandidaten.“ Mit der Reihenfolge nach Alphabet wolle die Partei deutlich machen, dass kein Bewerber auf- oder abgewertet werde.
