WARDENBURG - Zwischen sechs Kandidaten für den Niedersächsischen Landtag und 14 Landeswahlvorschlägen der Parteien haben sich die Wähler am Sonntag, 27. Januar, im Wahlkreis 64 zu entscheiden. Unter den Wardenburger Wahlberechtigten haben zumindest 461 Personen bereits einen Blick auf den gültigen Stimmzettel geworfen und sich vermutlich bereits Gedanken über die Vergabe ihrer Erst- und Zweitstimmen gemacht. So viele haben bislang nach Angabe der Gemeindeverwaltung ihre Briefwahlunterlagen angefordert. Hierfür muss die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ausgefüllt und unterschrieben im Rathaus eingereicht werden, die Briefwahlunterlagen werden daraufhin zugesandt.

Selbst am Wahlsonntag können die Briefumschläge noch bis 16 Uhr beim Rathaus eingeworfen werden, allerdings nur in den Hausbriefkasten beim Treppenaufgang. Wer persönlich im Rathaus erscheint, bekommt die Unterlagen ausgehändigt und kann schon jetzt direkt vor Ort seine Kreuze machen.

Alle wahlberechtigten Bürger sollten inzwischen eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben. Sollte jemand eine solche vermissen, kann über den Wahlsachbearbeiter Georg Hille, 04407/73126, der Eintrag in das Wählerverzeichnis geprüft werden lassen. Gewählt werden kann auch ohne Vorliegen der Benachrichtigungskarte, wenn am Wahlsonntag ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden.

Hille hat gemeinsam mit Fachbereichsleiter Wolfgang Arians und Kollegen, das Funktionieren der elektronischen Datenverarbeitung in einem Testlauf überprüft. „Wir haben alle Wahllokalergebnisse aus dem Jahr 2003 noch einmal eingegeben und die Ergebnisse überprüft“, beschreibt Arians das routinemäßige Prozedere. Die Gewissheit, dass die jeweils acht Wahlhelfer in den insgesamt 17 Wahllokalen allesamt erfahren sind, lässt unnötige Hektik im Rathaus gar nicht erst aufkommen. „Wir rechnen damit, dass bereits anderthalb Stunden nach Schließen der Wahllokale die Ergebnisse der Auszählungen feststehen“, sagt der Fachbereichsleiter. Sieben Gemeindemitarbeiter werden am Sonntag im Rathaus die Ergebnisse telefonisch entgegennehmen, in die EDV eingeben und das Endergebnis anschließend ins Kreishaus melden.

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