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NWZonline.de Nachrichten Politik

Das sagt die regionale SPD zur Groko

14.02.2018

Wardenburg Groko oder Noko? Damit beschäftigt sich die SPD-Basis auf mehreren Informations-Veranstaltungen vor dem Mitgliederentscheid über den neuen Koalitionsvertrag mit den Unionsparteien. Das ganze passiert ohne Presse. Die Begründung: „Die Mitglieder drinnen sollen offen sagen, was sie denken.“

So erhalten nur Mitglieder Zutritt zu den Veranstaltungen, auch der, die der SPD-Bezirk Weser-Ems am heutigen Dienstag ab 19 Uhr im Wardenburger Hof abhält. Mittendrin: Gunars Reichenbachs, Mitglied der SPD und als langjähriger NWZ-Korrespondent in Berlin und Hannover bestens mit Themen und Akteuren vertraut, berichtet exklusiv und live aus der Veranstaltung in Wardenburg.

19.10 Uhr: Riesenandrang bei der Weser-Ems-SPD: Die Info-Veranstaltung zur Groko in Berlin platzt aus allen Nähten. Ein Rieseninteresse der Mitglieder. Die Stimmung schwankt zwischen Ja und strikter Ablehnung. Umweltminister Lies beginnt, berichtet von den Verhandlungen in Berlin, an denen er selbst teilgenommen hat.

19.30 Uhr: Die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag aus Delmenhorst und SPD-Landesvize Lies verteidigen den Vertrag: Es stecke viel sozialdemokratische Politik drin.

19.45 Uhr: Lies hebt die Erfolge der SPD hervor: Arbeitsmarkt, Familien, Soziales, Rente, Alleinerziehende. Er warnt vor Neuwahlen. Die Stimmung im Saal bleibt gedämpft.

20 Uhr: Die Debatte beginnt. Viele geben zu: Ich bin zerrissen! Ein Anwesender klagt, die SPD verschleiße so viele Vorsitzende wie der HSV Trainer. Der Saal lacht. Aber die Sorgen sind groß.

20.15 Uhr: Die Debatte ist in vollem Gange – und bringt viel Kritik für die SPD-Spitze mit sich. Jemand klagt über ein „unwürdiges Schauspiel“. Ein anderer sagt, er habe keine Angst vor Neuwahlen.

20.35 Uhr: Die Debatte wiegt hin und her. Beide Lager scheinen gleich groß. Ein Teilnehmer bringt seine Sorgen auf die einfache Formel: In der Groko gibt es keine Erneuerung der Partei.

20.45 Uhr: Immer wieder bekommt die eigene Führung heftige Kritik ab. Nicht wenig Beifall gibt es für den Satz: „Ich will Andrea Nahles nicht als Parteivorsitzende haben.“

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