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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Politik

Wahlkampf: Warmlaufen für den großen Tag

03.04.2017

Berlin /Essen /Münster Nur noch 41 Tage bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: SPD und CDU sind am Wochenende in die heiße Wahlkampf-Phase gestartet.

Euphorie und Optimismus am Sonntag bei der SPD in Essen: Die Genossen wollen mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft punkten. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz leistete Schützenhilfe. Aber auch die CDU gibt sich kämpferisch, blies am Samstag beim Landesparteitag in Münster mit Unterstützung von Kanzlerin Angela Merkel zur Aufholjagd. Dass die Berliner Polit-Prominenz in NRW derart mitmischt, kommt nicht von ungefähr. Die Wahl dort am 14. Mai ist der letzte und wichtigste Stimmungstest vor der Bundestagswahl, lebt doch ein Fünftel der deutschen Gesamtbevölkerung an Rhein und Ruhr, Emscher und Lippe.

„I’ve got the Power“ – aus den Boxen in der Großen Halle der Essener Zeche Zollverein dröhnt am Sonntag der alte „Snap“-Hit. Wahlkampf-Auftakt mit bunter Bühnenshow, mit Tanz, Artisten und der Band „Frida Gold“. 1500 Genossen jubeln. Hannelore Kraft strahlt, neben ihr genießt SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz das Bad in der Menge. Außenminister Sigmar Gabriel ist da, dazu Malu Dreyer, Olaf Scholz, Thomas Oppermann, ein großer Teil der SPD-Führungsmannschaft. „Wir sind heute hier, um zu zeigen, dass der Traum, den wir haben, politische Wirklichkeit wird“, ruft SPD-Chef Schulz. Gewinne die SPD am 14. Mai in NRW, werde sie am 24. September auch stärkste Partei Deutschlands und er Bundeskanzler. Es gehe darum, das Leben der hart arbeitenden Menschen im Land jeden Tag ein kleines Stück besser machen.

Am Rednerpult in Essen gibt sich die Regierungschefin kämpferisch. „Wir haben die Aufgabe, dieses Land und seine Menschen voranzubringen“, setzt die Amtsinhaberin auf Sieg, rechnet hart mit der CDU im Land ab. Diese versuche, jedes kleine Kinkerlitzchen zum Skandal hochzujazzen. „Alles Ablenkung“, so Kraft. In Wahrheit habe die Konkurrenz keinen Plan, kein Konzept, rede Nordrhein-Westfalen schlecht, wechsele dauernd die Positionen.

Szenenwechsel. Münster, am Samstag: Auch die Kanzlerin schaltet auf Attacke. „Nordrhein-Westfalen braucht eine neue Regierung“, ruft Angela Merkel den Delegierten beim CDU-Landesparteitag in der Halle Münsterland zu. In Sachen Schuldenmachen, Kriminalität und Verkehrsstaus stehe NRW an der Spitze. „Das hat das Land nicht verdient“, nimmt die CDU-Chefin Ministerpräsidentin Kraft und die Grünen ins Visier, gibt das Ziel vor: Bei der Landtagswahl in sechs Wochen müsse die CDU „stärkste Kraft werden“.

Die Delegierten scheinen tatsächlich an den Sieg zu glauben, dem Rückstand in den Umfragen zum Trotz. Aufbruchstimmung in der Münsterlandhalle, Aufbäumen gegen den Schulz-Effekt. Und für Merkel ist es ein Warmlaufen für den Bundestagswahlkampf. Seit‘ an Seit‘ steht sie mit Laschet auf dem Podium. Der Spitzenkandidat scheint vom CDU-Sieg vor einer Woche an der Saar beflügelt, gibt sich selbstbewusst, hat die Wahlkampf-Betriebstemperatur erreicht: „Die Arroganz der Macht muss ein Ende haben“, attackiert er die rot-grüne Landesregierung.

Tobias Schmidt Korrespondentenbüro Berlin
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