Hier zunächst die Antwort auf die Titelfrage: Natürlich zahlt der Bürger, wer denn sonst? Schließlich muss er laufend die widersinnigsten Aktionen finanzieren. Jedoch ist in obiger Angelegenheit noch nicht entschieden, ob Tunnel überhaupt oder etwa die wesentlich günstigere Lösung in Form einer Umgehungsstraße. Hier übrigens versteht man nicht, warum im Rathaus trotz vieler Massenprobleme beim Bau eines Tunnels bei dieser Lösung verharrt wird.
Hier einmal die Probleme beim Tunnelbau, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 1. ca. zwei Jahre Baulärm und Verkehrsumleitung mit diversen negativen Folgen; 2. Dauersperrung von Seitenstraßen, als da sind Ladestraße, An der Bleiche, Bahnweg, Finkenstraße; 3. Behinderung von Geschäftsentwicklungen der Firmen Ihmann und Hol Ab. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Ausmaße der Lkw ständig zunehmen, was logischerweise auch die Höhe der Fahrzeuge angeht. Wie tief soll dann der Tunnel werden und wo beginnt die Zu- bzw. Abfahrt?
Die Rasteder Bürger erwarten die einfachere Lösung in Form einer Umgehungsstraße, deren Fertigstellung völlig störungsfrei erfolgen kann. Auch das wird ein Grund für die Empfehlung einer Beratungsfirma sein. Kann man im Rathaus evtl. einmal den Bürgerwunsch und eine Fachberatung berücksichtigen? Wenn nicht, entsteht die Frage: Was steckt dahinter?
