Christen in aller Welt feiern an Weihnachten die Geburt Jesu in Bethlehem. Nach christlichem Glauben wird Gott in Jesus von Nazareth Mensch, um die Welt zu erlösen und den Menschen das Heil zu bringen: „Gott wurde Mensch, damit Menschen Kinder Gottes werden“, lautet ein theologisches Bekenntnis.
Weihnachten – die heilige, geweihte Nacht – gilt daher auch als das „Fest der Liebe“.
Im Lukas-Evangelium (2,1-20) wird die Weihnachtsgeschichte erzählt: Wegen einer Steuererfassung unter Kaiser Augustus gehen Josef und seine schwangere Braut Maria nach Bethlehem, dem Geburtsort Josefs. In der Stadt ist kein Platz in einer Herberge zu finden, deshalb kommt das Kind unter ärmlichen Verhältnissen zur Welt und wird in eine Futterkrippe gelegt. Engel verkünden Hirten die Geburt des Heilands.
