Jever - Laut Arbeitskreis Kinderkrippen wird zum kommenden Kindergartenjahr mindestens eine weitere Krippengruppe benötigt, um den Bedarf an Krippenplätzen in Jever zu decken. Das berichtete Mike Müller von der Stadtverwaltung am Donnerstag im Schulausschuss.

Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern des Diakonischen Werks, der privaten Kinderkrippe von Anika Gräßner-Weber, des Stadtelternrats, der städtischen Kindergärten und der Verwaltung sowie der Vorsitzenden des neuen Vereins „Kinderland Friesland“ Nadine Albers,

Da die Kinder des kinderreichen Jahrgangs 2007 nächstes Jahr den Kindergarten verlassen werden, rechnet der Arbeitskreis mit freien Kapazitäten in den Kindergärten. Diese können Müller zufolge genutzt werden, um im Kindergarten Lindenallee eine weitere Krippengruppe einzurichten. Ein Architekt der Landeskirche prüft mögliche Umbaumaßnahmen. Zudem sollen Kosten ermittelt und Fördermöglichkeiten geprüft werden.

Bis zum nächsten Treffen des Arbeitskreises sollen konkretere Zahlen für den Krippenplatzbedarf ermittelt werden, auch im Hinblick auf den bereits durch die „Sonnenkäfer“ abgedeckten Bedarf. Angedacht ist zudem eine Elternbefragung. Auch die Ferienbetreuung für das kommende Jahr soll schnellstmöglich geregelt werden.

Der Arbeitskreis wird Müller zufolge zur nächsten Ausschusssitzung am 22. November neben der Planung der Krippengruppe Lindenallee ein Betreuungskonzept für 2013 vorlegen. Eine zumindest richtungsweisende Entscheidung zur Krippenbetreuung soll in der Ratssitzung am 13. Dezember gefällt werden.

Die Stadt wendet eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Euro für die Betreuung der jeverschen Kinder auf.