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Bezirksvorsteherin Für Wemkendorf Und Nuttel Ilse Meinjohanns neu ins Amt gewählt

Jens Schopp

Wemkendorf/Nuttel - Ilse Meinjohanns heißt die neue Bezirksvorsteherin für Wemkendorf und Nuttel. Bei der Wahl im Wemkendorfer Krug setzte sie sich gegen Sven Bündchen und Richard Meyer klar durch. Sie muss jetzt vom Verwaltungsausschuss der Gemeinde Wiefelstede bestätigt werden, was Bürgermeister Jörg Pieper als Formsache bezeichnete.

Die Stühle reichten nicht in der Gaststätte des Ortsteils. 68 Bewohner (so viele Stimmen wurden gezählt) aus Wemkendorf und Nuttel waren gekommen. Der Bürgermeister war überwältigt, wie er in seiner Begrüßung sagte. „Es gab Wahlen zum Bezirksvorsteher da habe ich mit Ratsleuten alleine da gesessen.“ So viele Gäste habe er bei einer Abstimmung zu einem Bezirksvorsteher noch nie begrüßt.

Aufgaben eines Bezirksvorstehers

Pieper umschrieb kurz die Aufgaben des Posteninhabers. Er sei der verlängerte Arm des Rathauses in die Bürgerschaft und erfülle somit eine wichtige Funktion. Er statte Besuche bei hohen Geburtstagen oder Ehejubiläen in seinem Beritt ab. Auch verteile er Wahlbenachrichtigungen. „Früher hat er auch noch die Hunde im Bezirk gezählt“, so Pieper.

Schließlich wurden Stimmzettel verteilt und Pieper holte die Pappwahlurne hervor. 37 Bewohner stimmten für Ilse Meinjohanns. Die Mutter von vier erwachsenen Kindern setzte sich eindeutig durch. Die Ur-Wemkendorferin habe sich eigentlich gar nicht für das Amt bewerben wollen, sei aber von einigen Dörflern angesprochen worden, dass sie den Job doch machen solle. „Ich habe mich bei meiner Tante erkundigt, die Bezirksvorsteherin in Wiefelstede war, was man denn in dem Amt machen müsse und fand das interessant.“ Vor allem freue sie sich darauf, neue Leute in Nuttel kennenzulernen, sagt die gelernte Drogistin, die beruflich die Buchführung im Betrieb ihres Ehemannes inne hat.

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