WIEFELSTEDE - Theodor Heuss war Bundespräsident, Konrad Adenauer Bundeskanzler, als Fred Eiting am 15. Februar 1950 in die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede eintrat. Nun waren seine Kameraden sowie Kreis-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister und Bürgermeister Helmut Völkers im Feuerwehrhaus zusammengekommen, um ihn für seine 60-jährige Zugehörigkeit zur Wehr zu ehren – und seiner Frau Helga zu danken, dass sie ihn stets hatte gehen lassen, wenn es ernst wurde.
Als „Praktiker“ und einen Mann, der „im Ernstfall immer dabei war“, kennzeichnete der Bürgermeister den Mann, der stets auch „den Schalk im Nacken“ hatte, wie Völkers betonte. Bereits seit 1. August 1994 gehört Löschmeister Fred Eiting zur Altersabteilung der Wiefelsteder Wehr, und der Bürgermeister mutmaßte nicht ohne Kenntnis der Zusammenhänge, dass die Feuerwehr für den Jubilar wohl auch so etwas wie eine zweite Heimat geworden sei. Wie Kreisbrandmeister Johann Westendorf („Das Abzeichen für 70-jährige Zugehörigkeit habe ich schon bestellt“, Gemeindebrandmeister Johann Klarmann („Du hast wohl fünf Gemeindebrandmeister verbraucht“) und Ortsbrandmeister Jan-Dieter Siemen („Wir sind froh, dass wir dich haben“) zollte auch Bürgermeister Helmut Völkers Fred Eiting Respekt und Dank für sein jahrzehntelanges Engagement für die Allgemeinheit, der sich ganz praktisch auch in Urkunde, Abzeichen, Blumen für die Ehefrau und einem Geschenk manifestierte.
