WIEN - Der vor wenigen Monaten gestorbene ehemalige Wiener Bürgermeister, Helmut Zilk, soll in den späten 1960er Jahren als bezahlter Spitzel für den tschechischen Geheimdienst gearbeitet haben. Nach Informationen des österreichischen Nachrichtenmagazins „Profil“ erhielt der 2008 gestorbene Zilk für seine Dienste umgerechnet 30 000 Euro. Dem Blatt liegen nach eigenen Angaben Quittungen vor, die die Vorwürfe belegen.
Spionage-Vorwürfe gegen den populären Alt-Bürgermeister waren in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder erhoben worden, doch konnten nie Beweise vorgelegt werden. Nach Angaben von „Profil“ erhielt Zilk auch Geschenke vom Geheimdienst.
