WILDESHAUSEN - Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne des Aktionsbündnisses „Campact“ haben rund 20 Demonstranten vor dem Büro der heimischen FDP-Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst in der Sonnenstraße in Wildeshausen protestiert. Sie hatten die Abgeordnete jedoch nicht angetroffen, weil sie andere Veranstaltungen in der Region wahrzunehmen hatte.
Andreas Mikutta vom Grünen-Ortsverband Harpstedt, Vertreter der Wildeshauser Montags-Demonstranten gegen Atomkraft um Jan Henning Wiese sowie Vertreter der Partei „Die Linke“ zeigten sich enttäuscht. „Die Resonanz der FDP ist mager“, sagte Mikutta (dieNWZ
berichtete).Brunkhorst widersprach am Dienstag der Darstellung. Weder Mikutta noch Wiese hätten im Wahlkreisbüro, das derzeit nicht besetzt sei, um einen Gesprächstermin gebeten. „Wenn die Schüler einen Termin haben wollen, können sie den gern haben“, sagte die 55-jährige Politikerin, die in der FDP-Bundestagsfraktion unter anderem Sprecherin für Naturschutz und Reaktorsicherheit ist. Brunkhorst betonte, ihre Zusage habe sie den Schülern gegeben, nicht aber „Campact“.
Auch die Darstellung von Vertretern einer Anti-Atom-Initiative aus Nordenham, die derzeit im Internet kursiere, sei falsch. Brunkhorst erklärte, sie habe inzwischen „zig Briefe“ in Sachen Fukushima und der Reaktorsicherheit in Deutschland beantwortet.
