WILDESHAUSEN - Die „Lebenssituation älterer Migranten und Migrantinnen“ stand im Mittelpunkt der Zusammenkunft des Arbeitskreises der Seniorenvertretungen im Landkreis Oldenburg, der sich erstmals in diesem Jahr im Wildeshauser Kreishaus traf.
Die 18 anwesenden Seniorenvertreter (von 22) berichteten über die Situation in ihren Gemeinden und tauschten Anregungen und Ideen aus, wie Kontakte zu ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gefunden bzw. aufgebaut werden können. Man war sich schließlich einig, dass das Thema weiter verfolgt werden und auf der Tagesordnung bleiben soll.
Auch der 6. Altenbericht der Bundesregierung, den Christa Meenken von der Heimaufsicht des Landkreises Oldenburg kurz vorstellte, soll beim nächsten Arbeitstreffen am 26. Mai erneut und dann intensiv diskutiert werden. Darin geht es um „Altersbilder der Gesellschaft“, die nicht nur die problematischen Seiten des Älterwerdens aufzeigen.
Christa Meenken berichtete den Mitgliedern des Arbeitskreises außerdem über die Situation in den Altenpflegeheimen und die zurzeit laufenden Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. 14 von 27 Einrichtungen im Landkreis Oldenburg sind inzwischen benotet worden. Das durchschnittliche Ergebnis liegt bei 2,1 und damit im mittleren Bereich.
Schließlich berichteten die Seniorenvertreter noch aus ihren jeweiligen Gemeinden. Themen waren dabei unter anderem das seniorengerechte Einkaufen oder die geplante Einführung von Bürgerbussen.
Bei den anstehenden Neuwahlen des Sprecherrates blieb alles beim alten: Paul-Heinz Pung aus Hude wurde an der Spitze des Gremiums ebenso bestätigt wie Stellvertreterin Brigitte Teske aus Wildeshausen, Schriftführerin Erika Aufermann aus Großenkneten und Herbert Lueken aus Hatten als Abgeordneter für den Sozial- und Gesundheitsausschuss des Landkreises.
