Wildeshausen - Der „größte Brocken“, wie er im Finanzausschuss der Stadt Wildeshausen bezeichnet worden war, kann sich zumindest über einen Teil der geforderten finanziellen Unterstützung freuen: Der Schützenverein Bühren bekommt 50 000 Euro für die Sanierung des Vereinsheims. Bei vier Enthaltungen seitens der UWG, der Linken und Karl Schulze Temming-Hanhoff (fraktionslos) hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung den genehmigten Zuschussanträgen für das Haushaltsjahr 2019 zugestimmt. Für vier von zehn gültigen Anträgen gab es grünes Licht.

Ursprünglich hatte der Schützenverein Bühren 85 000 Euro beantragt. Stephan Dieckmann (SPD) hatte im Fachausschuss angeregt, von der Verwaltung prüfen zu lassen, ob ein Teil der Finanzen übernommen werden kann. Aus gutem Grund, wie er fand: Das Vereinsheim diene nicht nur den Schützen, sondern als Dorfgemeinschaftshaus.

14 500 Euro gehen an den Bürgerbus Wildeshausen, zur Aufrechterhaltung und Einsatzbereitschaft des Fahrbetriebes. Der Verein hatte 16 549 Euro gefordert, die Verwaltung sah zunächst 12 000 Euro vor. Auf Antrag der SPD ist diese Summe aufgestockt worden.

13 000 Euro Betriebskostenzuschuss hatte der DRK-Kreisverband Oldenburg-Land gefordert. Der Fachausschuss ist der Vorgabe der Verwaltung gefolgt, in diesem Fall 5000 Euro zu vergeben.

Auf Antrag der CDW-Fraktion bekommt der Stadtjugendring die Summe, die er gefordert hatte: 5000 Euro für Ferienpassaktionen. Die Verwaltung sah ursprünglich vor, 2800 Euro auszuschütten.

Abgelehnt worden sind Anträge vom Fahr- und Reitverein Leichttrab Wildeshausen (13 801 Euro), Schützenverein Bühren (2000), Schwimmverein Wildeshausen (5378), Bridge-Verein Wildeshausen (1000), evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (5000) und Schützenverein Lüerte-Holzhausen (5225).

Karl Schulze Temming-Hanhoff monierte, dass all diese Vereine keine Zuschüsse erhalten. „Das ist demokratisch abgestimmt worden“, hielt SPD-Ratsherr Stephan Diekmann dagegen.