WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/STI - „Wir setzen auf Klasse statt Masse.“ Der Wildeshauser FDP-Ortsverbandsvorsitzende Horst Dietz fand klare Worte zum Team seiner Partei, das am 10. September für den Rat in der Wittekindstadt kandidiert. Insgesamt treten neun Bewerber an, darunter mit der Ärztin Dagmar Krüger-Schönbrodt eine Frau. „Natürlich hätte ich gern zehn Bewerber“, meinte Dietz. Viel wichtiger sei aber die fachliche Kompetenz.
Einstimmig bestätigten die 16 wahlberechtigten FDP-Mitglieder am Mittwochabend in der Gaststätte Peter Sander die Bewerbungen. Im Wahlbereich I führt Karl-Wilhelm Jacobi die FDP-Liste an; im Wahlbereich II steht Fraktionschef Hergen Stolle auf Platz 1. Jüngster Bewerber ist Lars Kosten mit 26 Jahren. Glück soll den Liberalen auch der Wildeshauser Bezirksschornsteinfegermeister Manfred Heinrichs bringen. Bei der Aufstellung der Liste habe es „kein Gerangel“ gegeben, betonte Dietz die große Harmonie im Ortsverband.
Ratsherr Stolle ermunterte die Kandidaten, couragiert ihre Meinung zu vertreten. „Wir sollten immer das Ohr am Bürger und an der Bürgergesellschaft haben“, so der Fraktionschef. Von „hyperaktiven Verhaltenssyndromen“ anderer Parteien sollten sich die Liberalen nicht beeindrucken lassen. Stolle erwartet einen fairen Wahlkampf, der nicht durch unseriöses Verhalten gestört werden dürfte.
Auch die FDP-Kreisvorsitzende Monika Grashorn machte ihren Wildeshauser Parteifreunden Mut: Durch den Rückzug von „Mittendrin“bestünde die Chance, die Zahl der bisherigen zwei Mandate zu verdoppeln. „Alle Umfragen sehen gut für uns aus“, so Grashorn.
Gemeinsam mit dem Ortsverbandsvositzenden Dietz zeichnete sie Hanna Brengelmann, Gunda Rogge und Reiner Alberts für 25-jährige Mitgliedschaft in der FDP aus. Alle drei erhielten die Theodor-Heuss-Medaille sowie eine vom Bundesvorstand ausgestellte Urkunde. „Ihr seid die Fundamente der FDP“, würdigte Dietz das jahrzehntelange Engagement des Trios. Während sich Brengelmann und Rogge aus der ersten Reihe der Kommunalpolitik zurückgezogen haben, wirkt Alberts weiterhin als Schatzmeister des Ortsverbandes. Er sei „für die FDP in Wildeshausen unverzichtbar“, bemerkte Dietz.
