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Krippe Neue Betreuungsplätze für Kleinkinder geplant

Wildeshausen - In Wildeshausen gibt es zu wenig Krippenplätze. Das ist am Mittwochabend im städtischen Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie deutlich geworden. Laut Stadtverwaltung gibt es einen Bedarf von 220 Krippenplätzen für Mädchen und Jungen von ein bis drei Jahren. Es könne davon ausgegangen werden, dass 90 Prozent in Kindertagesstätten betreut werden und zehn Prozent im Rahmen einer Kindertagespflege (Tagesmutter oder Großtagespflege).

200 Krippenplätze in Kitas

Somit wird im Stadthaus davon ausgegangen, dass für 200 Mädchen und Jungen Krippenplätze in Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt werden müssen. Bei maximal 15 Kindern pro Gruppe werden somit mindestens 13 Krippengruppen benötigt. In Wildeshausen gibt es laut Stadtverwaltung aktuell zehn. Zwei weitere seien geplant – eine in der Kita Farbenfroh und eine in der Kita Sternschnuppe.

„200 Plätze reichen in Zukunft nicht aus. Wir müssen auch mal Plätze auf Lücke haben, um sie bei Bedarf sofort füllen zu können“, meinte Ulrich Becker (SPD). Thomas Johannes (UWG) erinnerte an das Ziel, die Qualität in der Kinderbetreuung zu verbessern. Deshalb sollten weitere Krippengruppen geschaffen werden. Auch Stefan Brors (CDU) plädierte für ein gutes Krippenangebot; denn durch Zuzüge von Familien mit kleinen Kindern könnten weitere Plätze benötigt werden.

Um ausreichend Krippenplätze zu schaffen, hat sich der Ausschuss letztlich dazu entschlossen, im Kindergarten „Regenbogen“ in Kleinenkneten eine weitere Krippengruppe einzurichten. Hintergrund ist ein Antrag der SPD zur Einrichtung einer Altersübergreifenden Gruppe, da es inzwischen auch im „Regenbogen“ Nachfrage nach Krippenplätzen gibt – aktuell sechs. Derzeit werden dort 17 Kindergartenkinder betreut.

Die Stadtverwaltung sieht jedoch im „Regenbogen“ erheblichen Sanierungsbedarf – unter anderem bei den Sanitäranlagen. Statt einer kleinen Lösung mit geringen Umbauten entschloss sich der Ausschuss zu einer von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen großen Lösung. Die sieht einen Abriss des alten Anbaus und an gleicher Stelle einen größeren neuen Anbau vor, so dass dort eine komplette Krippengruppe betreut werden kann. Realität wird das aber wohl erst 2019.

Flexible Betreuungszeiten

Wann die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Einrichtung einer Großtagespflege für Krippenkinder in Betrieb gehen kann, ist noch nicht klar. Laut Stadtverwaltung beträgt die Vorlaufzeit vier bis sechs Monate. Dabei geht es um ein Angebot für zehn Kleinkinder mit flexiblen Betreuungszeiten.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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