WILDESHAUSEN - 120 Moorschnucken des Schäferhofes Teerling aus Diepholz sind seit Freitag wieder zur Frühjahrsbeweidung auf dem Pestruper Gräberfeld bei Wildeshausen im Einsatz. Dies teilt das Forstamt Ahlhorn mit und erinnert zugleich alle Besucher mit Hunden an die Leinenpflicht besonders auch zum Schutz trächtiger Schnucken.
Wegen des abgebrannten Schafkobens werden die Tiere nur gepfercht. Nach der Schafschur Ende Mai soll die Hälfte der Herde die im vorigen Jahr begonnene Beweidung der „Glaner Braut“ bei Dötlingen fortsetzen.
Ab diesem Wochenende ist Schäferin Regina Kollhoff wieder für sechs Wochen auf dem Pestruper Gräberfeld mit den Moorschnucken unterwegs. Das Beweidungsprogramm der Niedersächsischen Landesforsten mit den genügsamen Schnucken geht bereits ins fünfte Jahr. Die diesjährige Beweidung wird wieder mit einem zweiten Beweidungsintervall im Herbst abgeschlossen.
Nach der Schafschur sollen 60 Tiere die Beweidung auf der Heidefläche der „Glaner Braut“ fortsetzen. Dort hat Revierförster Karl-Heinz Frese aus Huntlosen bereits mit Schülern den Aufwuchs von Faulbaum zurückgeschnitten. Damit soll das im letzten Jahr begonnene und auch dem Heimatverein Dötlingen vorgestellte Pflegekonzept fortgesetzt werden. Auch hier wird es eine weitere Beweidung im Herbst geben.
